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Bayern macht Ernst: Landesamt für Pflege mit 350 Beschäftigten

Der Freistaat Bayern will schon im Sommer mit der Einrichtung eines „Landesamts für Pflege“ beginnen. Die Staatsregierung hatte im April beschlossen, die Situation der Pflege in Bayern zu verbessern.


Melanie Huml. Foto: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml gab nun bekannt, dass das Landesamt, angesiedelt im oberpfälzischen Amberg, in den kommenden Monaten die Arbeit aufnehmen solle. Rund 350 Mitarbeiter soll die neue Behörde beschäftigen.

Diese sollen sich unter anderem um die Auszahlung des neuen Landespflegegelds kümmern, das künftig jedem Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 2 zusteht. Mit 1.000 Euro im Jahr will die bayerische Staatsregierung Pflegebedürftigen mehr Spielraum schaffen, pflegende Angehörige oder Helfer zu unterstützen.

Auch der Ausbau der Infrastruktur in der Pflege soll vom Landesamt für Pflege gesteuert werden. Unter anderem will Bayern für fünf Millionen Euro mehr als 500 neue Plätze in der Kurzzeitpflege schaffen. Des Weiteren soll die Ausbildung von Pflegefachkräften gefördert werden.