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Berufsunfähigkeit: Altenpflege doppelt so häufig betroffen wie andere Berufsgruppen

Das Risiko für Beschäftigte in der Altenpflege, berufs- oder erwerbsunfähig zu werden, ist einer Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) zufolge doppelt so hoch wie für andere Berufsgruppen.


3,6 Prozent der Beschäftigten schieden laut TK vorzeitig aus dem Arbeitsleben aus. Im Verhältnis zur Alters- und Geschlechtsstruktur sei von einem nicht einmal halb so hohen Risiko für Berufsunfähigkeit auszugehen – 1,7 Prozent sollte die Quote demnach betragen. Zugrunde legen diesen Zahlen die Auswertungen aus dem TK-Gesundheitsreport 2018, der im Juli vorgestellt wurde.

Auch die Anzahl der Fehltage in der Altenpflege liegt demnach deutlich über dem Durchschnitt aller Erwerbstätigen von 15,1 Tagen: 25,3 Fehltage gehen im TK-Durchschnitt jährlich auf das Konto von Beschäftigten in der Pflege. Denselben Trend spiegelt auch eine Auswertung der Daten von Versicherten der Barmer in Schleswig-Holstein wieder – mit 31 Krankentagen pro Jahr belegen Beschäftigte in der Altenpflege hier den zweiten Platz aller Berufsgruppen.