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BMI stockt Fördergelder für altersgerechtes Wohnen auf

Das Bundesinnenministerium (BMI) hat zum Jahreswechsel seine Förderung für barrierefreies Umbauen von Häusern und Wohnungen aufgestockt. Für entsprechende Baumaßnahmen, die es Menschen ermöglichen, auch im Alter und bei Gebrechlichkeit zu Hause wohnen zu bleiben, stehen für das Jahr 2020 100 Millionen Euro zur Verfügung.


Altersgerechtes Badezimmer (Foto: KfW)

Bislang waren vom BMI für solche Maßnahmen 75 Millionen Euro im Jahr bereitgestellt worden. Die Aufstockung ist die Antwort auf die laut BMI anhaltend hohe Nachfrage im Bereich des barrierefreien Umbauens.

„Niemand sollte umziehen müssen, nur weil seine Wohnung nicht altersgerecht gestaltet ist“, konstatierte Bundesinnenminister Horst Seehofer. Von der Förderung würden sowohl ältere Menschen als auch Familien mit Kindern und mobilitätseingeschränkte Personen profitieren.

Beantragt werden können die Zuschüsse für Maßnahmen wie dem Einbau einer bodengleichen Dusche, eines Aufzugs oder eines Treppenlifts bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Der Zuschuss kann bis zu 6.250 Euro betragen. Ausgenommen von der Förderung sind Maßnahmen, die über die Pflegeversicherung gefördert werden.