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Junge Menschen in den Pflegeberufen: Steigende Zahlen

Immer mehr Jugendliche entscheiden sich für eine Berufsausbildung in einem Pflegeberuf. Dies belegen die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis).


Demnach haben bundesweit rund 63.200 Jugendliche im Herbst 2016 eine Ausbildung in einem Pflegeberuf begonnen. Damit ist die Zahl der Ausbildungsanfänger im Gesamtbereich Pflege gegenüber 2006 um 43 Prozent gestiegen. Diesen Trend bestätigen auch neuere Zahlen aus Nordrhein-Westfalen. Im laufenden Jahr wurden in NRW über 1.000 Altenpflegeschüler mehr gemeldet als im Vorjahr – insgesamt 19.323 Personen.

Trotz einer hohen Arbeitsbelastung und Beschwerden über vergleichsweise niedrige Gehälter haben sich auch mehr junge Männer als vor zehn Jahren dafür entschieden, eine Ausbildung in einem Pflegeberuf zu beginnen. Bei den Männern betrug der Anstieg nach Angaben von Destatis 54 Prozent, bei den Frauen 40 Prozent. Dennoch überwiegt die Zahl der weiblichen Auszubildende deutlich: So waren 2016 von den neuen Auszubildenden 49.200 (78 Prozent) weiblich und 14.000 (22 Prozent) männlich.

Zu den Pflegeberufen gehören nach der Definition des Statistischen Bundesamts die Ausbildungen als Gesundheits- und Kranken-, Kinderkranken- oder Altenpfleger/-in sowie die nur ein Jahr dauernden Ausbildungen als Pflegehelfer/-in.