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Politik |

Neues Projekt zu Arbeitsbedingungen in der Pflege

Mehr Mut und Kreativität bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen in der Pflege hat der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, gefordert. Er stellte ein neues Regierungsprojekt vor, das Pflegeunternehmen in diesem Bereich Hilfestellungen bietet.


Andreas Westerfellhaus (Foto: BMG / Holger Gross)

Das Projekt zur Umsetzung guter Arbeitsbedingungen in der Pflege will dabei helfen, Fachkräfte in Altenpflege und Krankenhäusern zu gewinnen und zu halten. Es setzt dabei an den Arbeitsbedingungen an.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gab am Mittwoch in Berlin zusammen mit Westerfellhaus den Startschuss für das Projekt. „Die Zukunft der Pflege steht und fällt mit den Arbeitsbedingungen“, erklärte er. „Gute Arbeitsbedingungen sind das A und O, damit Pflegekräfte gern in ihrem Beruf bleiben und sich mehr junge Menschen für diesen wichtigen Beruf entscheiden.“

Als Kriterien für gute Arbeitsbedingungen nannte er neben einer angemessenen Bezahlung unter anderem verlässliche Dienstpläne, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder betriebliche Gesundheitsförderung.

Mit einem Instrumentenkoffer und einem Schulungsmodell will die Regierung Pflegeunternehmen unter die Arme greifen, um alle Kriterien bestmöglich abzudecken. Das Projekt richtet sich besonders an kleine und mittelständische Unternehmen, denen oft die Ressourcen für aufwändige Umstrukturierungsmaßnahmen fehlen.