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Studie zu Trends beim Betreuten Wohnen

Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) und die BFS Service GmbH haben in der vergangenen Woche eine Studie zum Betreuten Wohnen für Senioren vorgestellt. Der Trend gehe zu größeren Anlagen, berichten sie.


Die durchschnittliche Größe liege derzeit bei 47 Wohneinheiten gegenüber 38 Wohneinheiten im Jahr 2004, heißt es in der Studie, die auf dem Kongress Betreutes Seniorenwohnen in Frankfurt vorgestellt wurde. Der Großteil des Betreutes Seniorenwohnens finde heute zudem als Verbundprojekt statt. Kombiniert werde das Seniorenwohnen meist mit einer vollstationären Einrichtung, teilstationärer Pflege oder anderen Versorgungsangeboten.

Dabei werden die Übergänge in eine umfassendere Versorgung immer fließender. So seien zwei Drittel der Leistungsnehmer im Betreuten Wohnen bereits über 80 Jahre alt, mehr als ein Drittel habe darüber hinaus einen Pflegegrad. Auch Angehörige fehlen in einem Drittel der Fälle. Entsprechend steige die Nachfrage nach neuen Leistungen.

Allerdings hat sich die Zahl der öffentlich geförderten Wohneinheiten nach Angaben von KDA und BFS seit dem Jahr 2004 von 54 auf 23 Prozent mehr als halbiert. Trotzdem bleibe die Nachfrage ungebrochen: Ein Viertel der Einrichtungen berichtete von Wartezeiten, die mehr als zwei Jahre betragen.

Rund ein Zehntel der etwa 6.000 bis 7.000 Anbieter von Betreutem Wohnen in Deutschland hatte an der Umfrage teilgenommen, die KDA und BFS in diesem Sommer durchgeführt hatten. Erste Ergebnisse lassen sich auf der Internetseite der BFS herunterladen.