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Vereinfachte Anerkennung sonstiger geeigneter Kräfte: Federführungsprinzip in Kraft

Die Krankenkassen in Nordrhein-Westfalen haben mit Wirkung zum 1. April 2019 das Federführungsprinzip für die Anerkennung sonstiger geeigneter Kräfte eingeführt.


Dies vereinfacht für die Arbeitgeber das Verfahren zur Anerkennung der so genannten sonstigen geeigneten Kräfte. „Damit erfüllt sich eine alte Forderung des LfK“, so Christoph Treiß, Geschäftsführer des LfK.

Nach einer Anerkennung ihrer Qualifikationen durch die Krankenkassen können diese Mitarbeiter bestimmte Aufgaben im Bereich der häuslichen Krankenpflege übernehmen. Dies führt zur Entlastung in einem Bereich, der besonders stark vom Fachkräftemangel betroffen ist. Die Entscheidung zur Vereinfachung des Verfahrens wurde gestern im Rahmen der Sitzung des Grundsatzausschusses für die ambulante Pflege in Nordrhein-Westfalen bekanntgegeben.

Welche Kasse ist zuständig?

Nach dem neu eingeführten Federführungsprinzip ist ab sofort nur noch eine Krankenkasse pro Region für die Anerkennung sonstiger geeigneter Kräfte zuständig. Dabei handelt es sich um dieselben Ansprechpartner, die im Bereich des SGB XI regional zuständig sind. Eine Liste mit den Ansprechpartnern für ihre Region finden alle LfK-Mitglieder hier im Downloadbereich der LfK-Homepage.

Dabei gilt folgende Ausnahme: Die Regionen, für die im SGB XI-Bereich der BKK-Landesverband zuständig ist, erhalten neue Ansprechpartner. Das ist nötig, weil der BKK-Landesverband nicht Partner des LfK-Rahmenvertrags nach § 132, 132a SGB V ist. Deshalb werden diese Regionen den anderen Kassen zugeordnet. Sobald diese Zuordnung vorliegt, wird der LfK darüber informieren.