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Vergütungsverhandlungen im SGB XI: Keine Kündigung nötig

Pflegedienste, die ihre SGB XI-Vergütungen für das kommende Jahr neu mit den Pflegekassen verhandeln wollen, brauchen ihre bestehenden Vergütungsvereinbarungen seit Neuestem dafür nicht mehr zu kündigen. Daran erinnern die Pflegekassen in einer aktuellen Mitteilung.


Wie der LfK bereits in seinen Medien AmPuls und LfK-Aktuell berichtet hat, müssen verhandlungswillige Pflegedienste seit diesem Jahr keine formale Kündigung mehr bei den Pflegekassen einreichen. Die nötigen Unterlagen für die Verhandlung müssen jedoch allerspätestens am 15. November komplett bei der zuständigen Pflegekasse eingegangen sein.

Verhandeln können alle Pflegedienste, deren Vergütungsvereinbarung zum Jahresende ausläuft. Auch in diesem Jahr ist dabei auf Initiative des LfK im so genannten „Pilotprojekt“ eine höhere Vergütungssteigerung möglich, wenn der Pflegedienst nachweist, dass er seine Mitarbeiter bereits in Anlehnung an einen Tarif bezahlt oder dies anstrebt.

Unterstützung gewünscht?

Der LfK hilft den Verbandsmitgliedern wie immer gerne bei den Verhandlungen und beantwortet Fragen zum Verfahren. Er übernimmt gegen eine entsprechende Vollmacht auch die Verhandlung mit den Kassen. Dazu müssen die vollständigen Unterlagen schnellstmöglich in der LfK-Geschäftsstelle eingereicht werden. Die Unterlagen werden in Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.

Sämtliche LfK-Arbeitshilfen, Vorlagen und Anleitungen für die Vorbereitung und Durchführung der Vergütungsverhandlungen befinden sich im LfK-Downloadbereich.