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Aktuelles | 03.11.2017

Verordnung in Kraft: Mindestlohn in der Pflege steigt 2018

Die Dritte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche ist zum 1. November in Kraft getreten. Damit erhöhen sich wie zuvor bereits festgelegt die Mindestentgelte für Beschäftigte in der Pflege zum Jahreswechsel.


Steigerungen des Mindestlohns (Grafik: BMAS)

Ab dem 1. Januar 2018 müssen Arbeitnehmer in der Pflege im Westen Deutschlands und in Berlin mindestens 10,55 Euro, im Osten 10,05 Euro pro Stunde für ihre Arbeit erhalten. Bis Jahresende liegt der Mindestlohn noch bei 10,20 bzw. 9,50 Euro.

Die neuen Lohnuntergrenzen waren bereits im April von der so genannten Pflegekommission  ausgehandelt worden. Die neue Verordnung trat Anfang November in Kraft und löste die bis dahin geltende Zweite Mindestlohn-Verordnung ab, die Ende Oktober auslief. Die neue Verordnung gilt bis Ende April 2020. Sie legt fest, dass die Mindestlöhne in der Pflege bis zu dem Zeitpunkt auf 11,35 Euro im Westen und 10,85 Euro im Osten steigen.

Mit der Verordnung gelten diese Mindestlöhne für alle Pflegebetriebe und deren Arbeitnehmer, sowohl ambulant als auch stationär. Der Pflege-Mindestlohn liegt deutlich höher als der allgemeine gesetzliche Mindestlohn (derzeit 8,84 Euro) und gilt für alle in der Pflege Beschäftigten.