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Aktuelles | 12.03.2024

Förderung für neue Wohnformen für altersgerechtes Wohnen

Das neue Modellprogramm AGIL des Bundesseniorenministeriums BMFSFJ soll innovative Projekte für altersgerechtes Wohnen unterstützen. Bewerbungen für das bundesweite Programm sind ab sofort möglich.

Wenn Menschen im hohen Alter in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben, benötigen sie neben Pflege und Betreuung auch eine geeignete Infrastruktur und altersgerechten Wohnraum. Auch soziale Faktoren wie eine verlässliche Nachbarschaft spielen eine wichtige Rolle. Mit dem neuen Modellprogramm „Altersgerecht, gemeinschaftlich und inklusiv leben“ (AGIL) will das BMFSFJ neue Wohnformen fördern, die solche Bedarfe berücksichtigen. Akteure, die innovative und modellhafte Projekte für altersgerechtes Wohnen und Teilhabe planen, können sich ab sofort für eine Förderung bewerben.

Drei Förderziele

Das Modellprogramm AGIL verfolgt drei Förderziele, mindestens eines davon muss das Projekt aufgreifen. Im Förderziel „Gemeinschaftliches Wohnen Plus“ können sich Wohnprojekte bewerben, die gemeinschaftliches Wohnen mit Plus-Bausteinen wie Pflege, Teilhabe, Beratung oder Fürsorge verbinden. Das Förderziel „Gemeinschaft fördern“ nimmt Projekte in den Fokus, die Orte der Begegnung schaffen und die soziale Teilhabe von Älteren stärken. Beim Förderziel „Technik und Barrierefreiheit im Alltag“ geht es um die Stärkung des selbstständigen Wohnens durch moderne Technologien und bautechnische Anpassungen. 

Welche Projekte sind förderfähig?

Sowohl Gesamtbauprojekte als auch Teilprojekte können sich bewerben. Dabei werden nicht nur Neubauprojekte berücksichtigt, sondern auch Umbauvorhaben mit modellhaftem Charakter. Die Realisierung der Projekte soll bis zum Jahr 2027 möglich und wahrscheinlich sein. Förderfähig sind die Ausführung des Projekts, aber auch die Entwicklung und Steuerung, investitionsbezogenes Projektmanagement sowie Ausgaben für Ausstattung und Technik.

Nach Angaben des BMFSFJ sind Wohnungsunternehmen und Genossenschaften, freie Initiativen und Baugruppen, Vereine, Stiftungen und andere gemeinwohlorientierte Organisationen teilnahmeberechtigt. Bewerbungen sind bis 30. April 2024 bei der Bundesvereinigung FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e. V., möglich, die das Modellprogramm als Geschäftsstelle begleitet. Weitere Informationen sowie ein Bewerbungsformular können hier abgerufen werden.