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Aktuelles | 16.05.2024

Krankenstand in der Pflege steigt weiter

Die Zahl der Krankentage von Beschäftigten in der Altenpflege ist im vergangenen Jahr weiter angestiegen. Das berichtete die Techniker Krankenkasse (TK) zum „Tag der Pflege“ am 12. Mai.

Grafik der TK zum Krankenstand

Grafik der TK zum Krankenstand

Durchschnittlich waren Pflegekräfte in der Pflege im Jahr 2023 29,8 Tage krankgeschrieben. Das entspricht einer Zunahme von rund 3,5 Prozent gegenüber dem Wert von 2022. Und schon dieser hatte mit 28,8 Tagen deutlich über dem durchschnittlichen Krankenstand der Branche von 2021 mit 23,3 Tagen gelegen.
Altenpflegekräfte waren dabei mit durchschnittlich 34,2 Fehltagen pro Kopf im vergangenen Jahr noch einmal stärker betroffen als Krankenpflegekräfte mit durchschnittlich 28 Tagen.

Gegenüber anderen Berufsfeldern sind Beschäftigte in der Alten- und Krankenpflege damit weiterhin deutlich öfter und länger krank: Durchschnittlich waren Arbeitnehmer in Deutschland im vergangenen Jahr 18,6 Tage lang krankgeschrieben. Allerdings stiegen einer Auswertung der TK zufolge die Krankheitszeiten im Durchschnitt der Berufe zwischen 2021 und 2023 stärker an als in der Pflege. Im Gegensatz zu den Pflegeberufen hatte es in den ersten beiden Jahren der Coronavirus-Pandemie allgemein einen leichten Rückgang der Krankentage gegeben.

Die meisten Fehltage in der Pflege waren auf Atemwegserkrankungen zurückzuführen. An zweiter und dritter Stelle der häufigsten Diagnosen liegen psychische sowie Muskel-Skelett-Erkrankungen.