Noch Fragen? 0221 / 88 88 55-0

Pflege | 23.01.2024

„MuG“: Neue Vorgaben für Betreuungskräfte

Für Betreuungskräfte in ambulanten Pflegediensten gelten bald neue Anforderungen an die Qualifikation. Dies geht aus den aktualisierten „Maßstäben und Grundsätzen“ (MuG) ambulant hervor, die kürzlich im Bundesanzeiger veröffentlicht wurden.

Die neuen Regelungen betreffen Betreuungskräfte, die in der ambulanten Pflege tätig sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Kräfte Betreuungen im Rahmen der Sachleistung nach § 36 SGB XI, der Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI oder des Entlastungsbetrags nach § 45b SGB XI durchführen.

Die aktualisierten Maßstäbe und Grundsätze für die Qualität und Qualitätssicherung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 des SGB XI in der ambulanten Pflege treten zum 1. Februar in Kraft.

Newsletter „LfK-Aktuell“ mit ausführlichen Informationen

Der LfK hat seine Mitglieder in einer Sonderausgabe des Newsletters LfK-Aktuell über die konkreten Anforderungen, die Bestandsschutzregelungen und über mögliche Anerkennungen weiterer Aus- und Fortbildungen informiert. Vorgestellt werden zudem die notwendigen Qualifikationsmaßnahmen mit den entsprechenden Theorie- und Praxisbausteinen.

Und obgleich die MuG ambulant bereits Anfang Februar in Kraft treten, sind zur Umsetzung noch einige Fragen offen. Im „LfK-Aktuell“ erläutert der LfK, wie es diesbezüglich weitergeht, was Pflegedienste nun tun müssen, wenn sie weiterhin Betreuungsleistungen erbringen möchten, und wie der Verband sie bezüglich der neuen Regelungen unterstützt. Dazu gehören auch Angebote der LfK Weiterbildungsgesellschaft für ambulante Pflegedienste mbH, die die neuen Vorgaben bereits berücksichtigen.