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Aktuelles | 18.03.2024

Pflegeausbildung: Deutlich mehr männliche Auszubildende in NRW

In Nordrhein-Westfalen haben im vergangenen Jahr 9,7 Prozent mehr Männer eine Ausbildung zur Pflegefachperson begonnen als im Jahr zuvor. Dies geht aus den vorläufigen Zahlen des Statistischen Landesamts IT.NRW hervor.

Durch den starken Zuwachs von 9,7 Prozent stieg die Zahl der neuen männlichen Pflege-Auszubildenden im Jahr 2023 von 3.939 auf 4.320 Personen. Bei den Frauen gab es ebenfalls einen Zuwachs von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach wie vor wird der Pflegeberuf hauptsächlich von Frauen erlernt: Über 70 Prozent der neuen Auszubildenden waren 2023 weiblich.

4,5 Prozent mehr Azubis in der Pflege

Positiv hat sich damit auch die Zahl der Pflege-Auszubildenden insgesamt in NRW entwickelt. Im Jahr 2023 haben 4,5 Prozent mehr Personen eine Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann begonnen als im Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden im vergangenen Jahr insgesamt 14.937 Ausbildungsverträge in der Pflege neu abgeschlossen.

Besonders erfreulich sind die neuen Zahlen vor dem Hintergrund der Entwicklungen in der Vergangenheit. 2022 sank die Zahl der Neuabschlüsse in der Pflegeausbildung bundesweit um sieben Prozent. In Nordrhein-Westfalen hatte es einen noch stärkeren Rückgang von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr gegeben.

Zum Jahresende 2023 befanden sich nach den Zahlen von IT.NRW 38.766 Personen in der Ausbildung zur Pflegefachkraft. Knapp drei Viertel von ihnen waren weiblich (73,5 Prozent) und gut ein Viertel männlich (26,5 Prozent). Mehr Informationen über die regionale Verteilung der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge und die endgültigen statistischen Ergebnisse sollen laut IT.NRW Ende Mai bekannt gegeben werden.