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Presse | 22.03.2012

Beste Arbeitgeber 2012: Sechs ambulante Pflegedienste aus Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet

Sechs ambulante Pflegedienste aus ganz Nordrhein-Westfalen können sich ab sofort mit dem Titel "Beste Arbeitgeber LfK Ambulante Pflegedienste 2012" schmücken. Die Auszeichnung des Landesverbands freie ambulante Krankenpflege NRW e. V. (LfK), vergeben in Kooperation mit dem renommierten Great Place to Work® Institut Deutschland, kürt Pflegedienste mit hoher Mitarbeiterorientierung und guter Arbeitsplatzkultur. Sie wurde am Mittwoch erstmals im Rahmen der Mitgliederversammlung des Verbands in Mülheim an der Ruhr verliehen.

Der LfK hatte das Projekt im vergangenen Jahr ins Leben gerufen, um seine Mitglieder für den wachsenden Wettbewerb um die besten Köpfe in der Pflege fit zu machen. Angesichts des demographischen Wandels können in Nordrhein-Westfalen bereits jetzt zahlreiche Stellen in der ambulanten Pflege nicht besetzt werden. Der Fachkräftemangel und die gleichzeitig steigende Nachfrage nach "Pflege zu Hause" belasten ambulante Pflegedienste daher immer stärker. Das Projekt "Beste Arbeitgeber LfK Ambulante Pflegedienste 2012" bot den Teilnehmern die Möglichkeit, die eigene Arbeitsplatzkultur auf den Prüfstand zu stellen und sich nach innen und außen als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.

In der Stadthalle Mülheim an der Ruhr wurden am Mittwoch die jeweils drei besten Teilnehmer in zwei Größenklassen geehrt. In der Klasse von 20 bis 49 Mitarbeitern erhielten Thomas Kobabe vom Pflegedienst "Häusliche Pflege Schumacher & Kobabe", Stefan Horn mit seinem gleichnamigen Pflegedienst sowie Peter Kosok vom "Pflegebüro Peter Kosok" die Auszeichnung aus den Händen von Frank Hauser, Geschäftsführer des Great Place to Work® Instituts Deutschland. In der Klasse bis 19 Mitarbeiter waren Angelika Sevens vom Pflegedienst "Individuelle Krankenpflege zu Hause", Christel Grotegut und ihr "Haller Pflegedienst" sowie Gregor Hajduk, Inhaber des Pflegedienstes "Ambulante Häusliche Pflege G. Hajduk" die Preisträger.

Die sechs Pflegedienste erzielten im Rahmen des Projekts bei einer Mitarbeiterbefragung und einer Analyse ihrer Personalarbeit die höchste Arbeitgeberattraktivität aller Teilnehmer. "Dabei geht es nicht in erster Linie um eine Platzierung im Wettbewerb", verdeutlichte LfK-Geschäftsführer Christoph Treiß. "Allein vom Mitmachen profitieren alle Teilnehmer gleich doppelt: Einerseits, weil sie neue Erkenntnisse über das eigene Unternehmen gewinnen und so mitarbeiterorientierte Handlungsoptionen für die Personalentwicklung erhalten, und andererseits, weil sie sich ihren Mitarbeitern gegenüber als fürsorglicher Arbeitgeber zeigen können."

Mitarbeiterorientierte Arbeitsplatzkultur bildet gesunde Basis

Der LfK hatte das Pilotprojekt "Beste Arbeitgeber LfK Ambulante Pflege 2012" im November 2011 gestartet. In zwei Befragungsrunden nutzten Pflegedienste aus ganz Nordrhein-Westfalen die Chance, die Qualität ihrer Arbeitsplatzkultur zu beleuchten und wertvolle Impulse für ihre Weiterentwicklung als attraktiver Arbeitgeber zu gewinnen. "Die Ergebnisse zeigen, dass die erlebte Arbeitsplatzqualität nicht unbedingt von der Größe und Finanzstärke eines Unternehmens abhängt", befand Frank Hauser. "Gerade in den Pflegeberufen kann eine mitarbeiterorientierte Arbeitsplatzkultur das erfüllende Moment des Berufs auch nachhaltig bewahren und die oftmals typischen Belastungen des Arbeitsalltags kompensieren. So können Pflegedienste die Basis für eine erfüllende Berufsausübung, eine hohe Mitarbeitermotivation und damit auch eine bessere Wirtschaftlichkeit schaffen."

Vielseitiges Unterstützungsangebot für nachhaltigen Erfolg

Kontinuität ist auf dem Weg zum attraktiven Arbeitgeber unerlässlich. Der LfK lässt seine Mitglieder daher mit ihren Ergebnissen nicht alleine. In Workshops und Seminaren haben die Projektteilnehmer die Möglichkeit zu erfahren, wie sie die Antworten ihrer Mitarbeiterbefragung am effektivsten verwerten, ihre Stärken als unverwechselbare Merkmale ihrer ureigenen Unternehmenskultur einsetzen und ihr Verbesserungspotenzial optimal ausschöpfen können. Parallel dazu wird das bestehende Kursangebot der verbandseigenen LfK Weiterbildungsgesellschaft für Pflegeberufe mbH im Bereich Personalentwicklung beständig ausgebaut. Zudem entwickelt der LfK im Nachgang zum Projekt exklusive Werkzeuge und Mustervorlagen für die Personalarbeit in ambulanten Pflegediensten, die den Verbandsmitgliedern kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. "Unser Ziel ist es, möglichst viele LfK-Mitglieder in punkto Arbeitsplatzkultur und Arbeitgeberattraktivität auf ein hohes Niveau zu bringen", betont Christoph Treiß. "Wir wollen Wettbewerbsfä-higkeit und nachhaltigen Erfolg sichtbar fördern."

 

Fit für den Wettbewerb um die besten Köpfe in der Pflege: die Preisträger des Projekts "Beste Arbeitgeber LfK Ambulante Pflegedienste 2012". Im Beisein des LfK-Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Cohrs (links) und LfK-Geschäftsführer Christoph Treiß (2. von rechts) verlieh Frank Hauser (rechts), Geschäftsführer des Great Place to Work Instituts Deutschland, sechs nordrhein-westfälischen Pflegediensten eine Auszeichnung für besonders gute Personalarbeit.

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