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4. NRW-Fahrsicherheitstag des Landesverbands freie ambulante Krankenpflege NRW e. V.: Mit Sicherheit viel Spaß

Köln / Grevenbroich – Die Mehrheit der Pflegekräfte aus dem ambulanten Bereich ist täglich dienstlich mit dem Auto unterwegs. Beim 4. NRW-Fahrsicherheitstag des Landesverbands freie ambulante Krankenpflege NRW e. V. (LfK) konnten Pflegekräfte am vergangenen Mittwoch in Grevenbroich ihre Reaktionen im Notfall trainieren und das Verhalten in Risikosituationen üben. Rund 100 Inhaber und Mitarbeiter ambulanter Pflegedienste kamen mit ihren Dienstwagen und Privatautos zu der kostenfreien Veranstaltung, die nach sieben Jahren rechtzeitig zum Herbstanfang eine Neuauflage erfuhr.


Der 4. NRW-Fahrsicherheitstag des LfK richtete sich wie die ersten Veranstaltungen dieser Art aus den Jahren 2009 bis 2011 gezielt an Pflegekräfte aus der häuslichen Pflege. Unter dem Motto „Sicher und gesund arbeiten“ führte der LfK die Veranstaltung am 19. September 2018 in Kooperation mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) gezielt zur Verhütung von Unfällen im Straßenverkehr auf dienstlichen Wegen und Fahrten zum und vom Arbeitsplatz durch. Für das Training stand mit dem ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Grevenbroich erneut das größte Fahrsicherheitszentrum in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Dank der BGW sowie den weiteren Sponsoren opta data Gruppe, Allianz Vertretung Eike Schneider und CCC Mobile war die Veranstaltung für die Teilnehmer kostenfrei.

Wie führe ich eine Vollbremsung bei Tempo 50 und nasser Fahrbahn durch? Wie lang ist mein Bremsweg bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten? Wie fühlt es sich an, wenn ein Auto beim Aquaplaning in der Kurve aufschwimmt? Wie weicht man aus, wenn unerwartet Hindernisse auftauchen? Unter Aufsicht und Anleitung von erfahrenen ADAC-Trainern konnten die teilnehmenden Pflegekräfte ausprobieren, wie sie in kritischen Fahrsituationen reagieren, und dabei die eigenen Grenzen kennen lernen. In Gruppen aufgeteilt wurden die Pflegeprofis an acht unterschiedlichen Stationen geschult, Straßenverhältnisse und Risikosituationen richtig einzuschätzen, um im Ernstfall schwere Notsituationen besser bewältigen zu können. Besonders zufrieden zeigten sich die Teilnehmer mit der persönlichen Beratung durch die ADAC-Instruktoren: Nach jeder Übungsfahrt erhielten die Fahrer konkretes Feedback vom Trainer sowie wertvolle Hinweise, wie sie ihr Fahrverhalten verbessern können.

Zum „Teilnehmer des Tages“ wurde Nina Kohnen vom Ambulanten palliativen Pflegedienst der Wohnanlage Sophienhof gGmbH gekürt. Sie beeindruckte die ADAC-Experten nicht nur mit dem größten Fahrzeug des Tages, sondern auch durch ihren souveränen Umgang damit in sämtlichen Schikanen. Nach dem Trainingstag überreichte ADAC-Cheftrainer Thomas Eilers ihr einen Pokal für die beste Fahrleistung des Tages. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Stefanie Koxholt vom Mobilen Pflegedienst Koxholt sowie Hermann Wall vom Pflegezentrum Wall.

„Wir freuen uns, unseren Mitgliedern diese Veranstaltung in diesem Jahr wieder anbieten zu können“, so Christoph Treiß, Geschäftsführer des Veranstalters LfK. „Unfallverhütung spielt gerade in der ambulanten Pflege eine wichtige Rolle im Alltag. Und die Kombination aus Information, praktischem Training, Spaß und Austausch mit anderen Pflegekräften machen den NRW-Fahrsicherheitstag für viele zu einer besonders attraktiven Gelegenheit, hinterm Steuer Sicherheit hinzuzugewinnen.“


Bildunterschriften:

  • Bild Gruppe: Die Teilnehmer des 4. NRW-Fahrsicherheitstags des LfK.
  • Bild 1 – 3: Wie reagiere ich, wenn das Auto ins Schleudern kommt? Ob auf gerader Strecke oder in der Kurve – die Teilnehmer beim 4. NRW-Fahrsicherheitstag des LfK konnten unter kontrollierten Bedingungen Extremsituationen üben.
  • Bild Preis: Das ADAC-Trainerteam verlieh Nina Kohnen von der Wohnanlage Sophienhof gGmbH aus Niederzier den Preis für die beste Fahrleistung des Tages.

 

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