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Aktuelles | 01.09.2026

BAuA: Ambulante Pflege bietet mehr Handlungsspielraum

Beschäftigte in der ambulanten Pflege verfügen über vergleichsweise große Freiräume bei der Gestaltung ihrer Arbeit. Das zeigt das neue Faktenblatt „Berufliche Pflege im stationären und ambulanten Bereich: Arbeitsbedingungen und Gesundheit im Vergleich“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Auf Grundlage einer Erwerbstätigenbefragung untersuchte die BAuA zusammen mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) die Arbeitsbedingungen in unterschiedlichen Pflegesettings. Das daraus resultierende Faktenblatt zeigt: Ambulant Pflegende geben häufiger an, Arbeitsziele mitbestimmen und die Art und Weise ihrer Arbeit selbst gestalten zu können.

Damit unterscheidet sich die ambulante Pflege insbesondere von der akutstationären Pflege, in der Beschäftigte über geringere Handlungsspielräume berichten.

Insgesamt bleibt die berufliche Pflege körperlich und psychisch anspruchsvoll. Pflegekräfte berichten häufiger als Beschäftigte anderer Berufsgruppen von körperlichen Belastungen, Termin- und Leistungsdruck sowie gesundheitlichen Beschwerden.

Gleichzeitig erleben fast alle Befragten ihre Tätigkeit als wichtig und gesellschaftlich bedeutsam – im ambulanten Bereich stimmten 97 Prozent dieser Aussage zu. Im Querschnitt aller Berufe liegt diese Quote bei 76 Prozent.